Lernen mit Moodle
Bei der Online-Lernplattform Moodle arbeiten die Lernenden in Kursräumen. Dort stehen Lerninhalte, Kommunikations-, Kooperations-und Prüfungswerkzeuge zur Verfügung. Besonders stark ist Moodle in der Förderung der Kooperation. Die Erarbeitung von Lerninhalten in der Gruppe verbessert das Lernergebnis.
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Man kann den Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.
Galileo Galilei
Schule und Lernen sind untrennbar mit den Fähigkeiten des Lesens und Schreibens verbunden. Vom Buchstaben zum Wort, vom Satz zur Geschichte usw. Unsere Zeit bringt neue Medien und fordert uns zusätzliche Kompetenzen ab. Jedoch lernt man auch im Internet durch Lesen, Denken, Schreiben, Kommunizieren und Kooperieren. Ein hervorragendes Werkzeug hierfür ist ein Wiki.
LernWiki ist ein Projekt der Steinwaldschule Neukirchen zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. Gute Autorinnen und Autoren sind stets willkommen.
Wie Schüler ihren Weg gehen – Kompetenzorientierter Unterricht an der Steinwaldschule

- Die Redaktion der Schülerzeitung ECHO online
In der Reaktion auf Pisa haben Standards zur Steuerung von Bildungsprozessen in Deutschland deutlich an Gewicht gewonnen. Als Eckdaten wären die Veröffentlichung der Standards der KMK seit 2003 zu nennen, denen schon die Studie „Zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards“ (Klieme, u.a.) vorausging, damit einhergehend die gesamte Diskussion um Mindest- bzw. Regelstandards. Hinzu kommt für die Steinwaldschule der Auftrag des HKM an die hessischen Versuchsschulen Mindeststandards zu erarbeiten.
Der andere Ausgangspunkt liegt in der eigenen Tradition der curricularen Diskussion der Fachinhalte an unserer Schule. Das schulinterne Curriculum Deutsch z.B. datiert von 2001. Schon damals stellte sich für uns die Frage, wie sich die Unterrichtsziele für unsere heterogenen Lerngruppen bzw. unsere Kurse differenziert darstellen lassen.
Die Vorgaben waren/sind vorhanden. Der Weg der Umsetzung der KMK-Standards an den Schulen, die Handhabung von Standards bzw. Kompetenzrastern an den Schulen bedeutet dagegen relatives Neuland zu betreten, Begriffe und eigene Zielvorstellungen zu klären, Diskussionen zu führen, vorhandene Erfahrungen anderer Schulen zu sichten, erste Entwürfe weiter zu entwickeln und im Rahmen der Evaluierung weiter zu verbessern, die richtigen Fragen zu stellen und die passenden Antworten zu finden.
Bei unserer Arbeit stellte sich heraus, dass die Arbeit in kleinen Fachbereichsteam an ganzen „Kompetenztagen“ oder auf pädagogischen Tagungen besonders effektiv war. Auch entschieden sich einzelne Fachbereiche dafür die Darstellung von Lernarrangements in ihre Arbeit mit einzubeziehen, weil sich nur durch das Nachdenken über differenzierte Lernwege klärt, wie wir die Schüler zu den angestrebten Kompetenzen führen. Auf die KMK-Standards wurde bei der Erstellung der Checklisten und thematischen Kompetenzraster durchgehend Rückbezug genommen.
Im Vordergrund steht die Kernfrage: Wie kann mit Hilfe eines differenzierten Lernens im Rahmen offener Lernformen der einzelne Schüler besser als bisher gefördert werden, lassen sich auch insgesamt die schulischen Lernergebnisse steigern?
Wie führen wir kompetenzorientierten Unterricht so durch, dass Schüler auf ihren eigenen Lernpfaden mit möglichst hoher Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit und Reflexion des eigenen Lernweges die notwendigen Lernergebnisse erzielen?
Welches Material, welche Formen von Checklisten, Kompetenzrastern, Darstellungen von Lernarrangements brauchen wir hierfür? Welche Zeitschienen im Unterrichtsvormittag?
Insofern trägt das hier vorgestellte Material Prozesscharakter, soll evaluiert, ergänzt und weiter verbessert werden und bedeutet letztendlich einen Schritt hin zu einem veränderten Unterrichten bzw. zu einer veränderten Unterrichtsorganisation.



